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Hilfe für Kinder: So kann in Entwicklungsländern geholfen werden

Der Artikel erklärt wie in Entwicklungsländern geholfen werden kann. Nicht allen Menschen geht es so gut wie uns Europäern. Sauberes Trinkwasser, Nahrung im Überfluss, Bildung und gute medizinische Versorgung sind für viele Menschen nicht selbstverständlich. Menschen in Entwicklungsländern sind deshalb auf die Hilfe der wohlhabenden Nationen angewiesen. Unter den schlechten Lebensbedingungen haben vor allem Kinder zu leiden. Doch Hilfe ist nicht gleich Hilfe. Welche Art der Unterstützung bringt wirklich etwas?

Krankheiten besiegen

Krankheiten sind eines der größten Probleme in Entwicklungsländern. Dreckiges Trinkwasser führt dazu, dass Tuberkulose, Malaria und andere Seuchen sich rasant ausbreiten. Mangelernährung führt dazu, dass Kindersterblichkeit sowie Müttersterblichkeit zu den zentralen Problemen gehören. Organisationen wie zum Beispiel, “Ärzte ohne Grenzen” oder die AWD Stiftung Kinderhilfe. (Weitere Informationen über verschiedene Projekte können Sie hier nachlesen: www.awd-stiftung-kinderhilfe.de). Es reicht aber nicht aus, Ärzte und Medikamente in hilfsbedürftige Länder zu schicken. Wichtig ist vor allem, dass Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger in den betroffenen Ländern ausgebildet werden. Hinzu kommt der dringend notwendige Bau von medizinischen Einrichtungen. Krankenhäuser sind kaum vorhanden, völlig veraltet und meist überfüllt.

Schulen für Afrika

Nicht nur materielle Unterstützung durch Medikamente und Nahrung hilft armen Ländern. Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht. Kindern in Entwicklungsländern bleibt Schulbildung jedoch oft verwehrt. In Afrika hat nur etwa jedes dritte Kind südlich der Sahara hat die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. Es gibt viel zu wenig Schulen und zu wenig Lehrpersonal. Die Hilfsorganisation UNICEF hat aus diesem Grund mit verschiedenen Stiftungen zusammengearbeitet und das Projekt “Schulen für Afrika” ins Leben gerufen. Die Organisation widmet sich dem Bau von Bildungseinrichtungen und schafft weitere Klassenzimmer in schon vorhandenen Schulen. Zusätzlich werden Lehrer ausgebildet und Schulmaterial zu Verfügung gestellt.

Keine Chance ohne Bildung

Hilfe ist auf viele Arten und Weisen möglich. Langfristig sinnvoll ist aber nur, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Dritte-Welt-Länder mit Nahrungsmitteln zu versorgen bringt kurzfristige Unterstützung, ist aber ein Fass ohne Boden. Die Bevölkerung muss über AIDS aufgeklärt werden, Brunnen müssen gebaut werden und vor allem muss sich die meist unruhige politische Situation in den betroffenen Ländern ändern. Das alles funktioniert nur durch Bildung.


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