Das Medienangebot für Kinder

n. In einer Welt, in der die Technologie an jeder Ecke zu finden ist, bleiben natürlich Kinder ebenfalls nicht hiervon verschont. Die Nutzung neuer Medien spielt im Leben eines Kindes oft schon besonders früh eine Rolle, da das Medienangebot für Kinder scheinbar täglich größer wird. Es ist hierbei wichtig für Eltern, genau zu wissen, welche Medien Kinder nutzen sollten und welche eher nicht geeignet sind.

Kinder langsam an die Medienwelt heranführen

Im großen Medienpool, der sich an Kinder richtet gibt es durchaus viele Möglichkeiten, die Kindern den richtigen Umgang mit Medien vermitteln und ein gesundes Verständnis für die bunte, laute und blinkende Medienwelt erzeugen. Zu diesen Medien können Internetseiten gehören, die spezielle für Kinder ausgelegt sind. Solche Seiten bieten die gute Möglichkeit, Vorschülern erste Lerninhalte beizubringen, kindgerechte Spiele spielen zu können und allgemein etwas über die Medienwelt zu lernen. Bei der Nutzung des Computers und des Internets im Rahmen des Medienangebots für Kinder sollten Eltern allerdings darauf achten, dass die eigenen Kinder nur solche Seiten besuchen und Anwendungen nutzen können, die auch für das Alter des Kindes passend sind.

Kinderfernsehen nur in Maßen

Ein weiterer großer Punkt des Medienangebotes für Kinder ist das Fernsehen. Wo Spongebob, Dora und auch Cosmo und Wanda sich tummeln, gibt es für Kinder viel zu entdecken. Spezielle Kindersender präsentieren hier sogar bestimmte Zeiten, die auf einzelne Altersgruppe ausgelegt sind. Als Eltern sollte man hier darauf achten, dass das Kind nur Sendungen schaut, die altersgemäß sind und dass der Fernsehkonsum nicht zur Alternative zu familiärer Aktivität wird. Fernsehen ist also in gesundem Maße nicht schädlich, sollte aber wohl dosiert werden.

Den Medienkonsum genau kontrollieren

Konsolenspiele, Lerncomputer und kleine tragbare Konsolen gehören ebenfalls zum Medienangebot für Kinder. Spiele für die schulische Unterstützung sowie auch einfache Jump n Run Spiele sind für Kinder besonders attraktiv und werden gerne genutzt. Spielehersteller sind hierbei dazu verpflichtet, für alle angebotenen Spieleinhalte Altersfreigaben anzugeben, an denen sich Eltern orientieren können und sollten. Ein Blick auf die Altersfreigabe sollte allerdings nicht das einzige Kriterium bei der Wahl eines Spiels sein, sondern auch das eigene Empfinden der Eltern in Bezug auf die Eignung eines Spiels für das eigene Kind.
Es ist durchaus absehbar, dass sich das Medienangebot für Kinder in den kommenden Jahren deutlich vergrößern wird. Dies hat positive als auch negative Aspekte. So ist es durchaus positiv, wenn sich Kinder schon früh mit Medien auseinandersetzen, um einen gesunden und verantwortungsbewussten Umgang hiermit erlernen zu können. Negativ auswirken kann sich diese Medienflut im Grunde nur dass, wenn Eltern nicht ausreichend überprüfen, welche Medien die Kinder nutzen und vor allem auch wie oft und wie lange sie es tun. Haben die Eltern allerdings einen genauen Blick auf den Medienkonsum der eigenen Kinder, so können die vielen Möglichkeiten, die sich hier bieten, in geregelte Bahnen gelenkt werden, sodass auch die Kinder schon früh lernen, dass Medien zwar zum Leben dazugehören, aber in keinem Fall das gesamte Leben ausfüllen sollten. So ist das Medienangebot für Kinder eine gute Unterstützung, wenn man in der Lage ist, die sinnvollen und hilfreichen Anwendungen und Möglichkeiten auszuloten und sich von weniger sinnvollen Aspekten zu lösen.

Foto: sonya etchison – Fotolia

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